Historischer Rückblick 

2026


Arberg vor 550 Jahren

  • Ludwig von Eyb und Georg von Schaumberg, Arberger Pfleger, reisen mit ihrem Knecht Heinz Seubolt und Herzog Albrecht v. Sachsen ins Heilige Land und lassen sich dort zum Ritter schlagen. 
  • Wird der spätere Arberger Pfleger Hans von Leonrod in Stuttgart geboren. (Sein Epitaph ist in der römisch-katholische Pfarrkirche St. Blasius Arberg unter der Kanzel).


Arberg vor 400 Jahren

  • Im Amt Arberg werden Christoff Schmoll und sein Weib Christina und ein Fechter eingezogen (festgenommen). Schmoll wird mit dem Schwert gericht, die andern des Stiffts verwiesen. 95 Gulden Uncosten, weil Schmollen Weib in die Kindbett kommen und zuvor ein Kind gehabt.
  • Nimmt eine Abteilung Soldaten mit drei Hauptleuten Quartier in Lellenfeld. Der Pfarrer Johann Molitor stirbt in diesem Jahr. ​


Arberg vor 350 Jahren

  • Der Lellenfelder Schulmeister ist ehrbaren Wandels, eifrig in der Schule. Gesang wird nur genügsam unterrichtet. Er klagt, dass die Kinder nur selten und in geringer Anzahl in die Schule geschickt werden. Früher erhielt er 20 Kreuzer schwerer Münz pro Quartal, jetzt nur noch 12. Er kann sich unmöglich halten, die Schule muss eingehen.


Arberg vor 300 Jahren

  • Weil die Nachkirchweih auf Mariä Himmelfahrt gefallen ist, wurde die Ausrufung der Kirchweih und der Plantanz vom Lellenfelder Pfarrer verboten. Der Amtsknecht der dagegen verstoßen hat, wird deswegen mit 60 Prügeln bestraft.​


Arberg vor 250 Jahren

  • Wird in Arberg die Herz-Jesu-Bruderschaft gegründet.​


Arberg vor 200 Jahren

  • Brennen Haus und Stadel des Taglöhners Johann Ertl (Schlossweg nach dem Schwesternwohnhaus) und das Anwesen des Anton Luff in Georgenhaag ab.​


Arberg vor 100 Jahren

  • Der Arberger Pfarrer Georg Götz kritisiert, dass er durch evangelische Gemeinden mit dem Rad fahren und sich dabei die Rockschürze hochbinden muss. Außerdem lockt der Königshofener Pfarrer die jungen Leute an, vermerkt er bitter. 
  • Erschießt sich der Arberger Förster im Forsthaus mit 51 Jahren. Nach einem Wortwechsel mit seiner Ehefrau, angetrunken nach sechtägigem Gezeche war er heimgekommen. Er war sofort tot. 

 

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